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Eine Kryptopyrrolurie (KPU) kann die Ursache vieler Krankheiten sein.



Die Gechichte der Kryptopyrrolurie begann Ende 1950er Jahre mit der Suche nach einer Substanz zur Erklärung der Schizophrenie.


 

Dr. med. Kuklinski, Facharzt für Innere Medizin, begann seine Forschungstätigkeit bereits vor 30 Jahren in Leipzig. Mit Beginn der 80er Jahre wurde in Ostdeutschland ein Forschungsverbund an verschiedenen Universitäten gegründet, um langfristig den Krankenstand in den Betrieben zu senken. Geld für Medikament war kaum vorhanden. Die Krankmeldungen in den staatlichen Betrieben sollten gesenkt werden.

 

Auf der Suche nach der Ursache von Erkrankungen stieß die Forschergruppe auf die Kryptopyrrolurie als einen wesentlichen Risikofaktor für sich ausbildende Erkrankungen, vor allem in der zweiten Lebenshälfte.

 

Wie man heute weiß, leidet jeder zehnte Deutsche unter dieser Stoffwechselstörung ohne es zu wissen.



In den darauf folgenden Jahrzehnten beschäftigten sich verschiedene Forscher mit der Identifizierung der chemischen Struktur und der Entwicklung von Labortests zum Nachweis des ausgeschiedenen Stoffes, den Folgen für den Organismus und Behandlungskonzepten.


 

Die Kryptopyrrolurie ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern nur eine meist angeborene Stoffwechselstörung, die mit einer gestörten Gallensäurensynthese verbunden ist.

 

Gallensäuren bestehen aus Pyrrolringen, die bei unvollständiger Synthese als Einzelsubstanzen im Urin in erhöhten Konzentrationen ausgeschieden werden.

 

Hohe Pyrrolkonzentrationen führen zu Vitamin B6- und Zinkdefiziten, aber auch viele weitere Substanzen werden vermindert, da die unvollständigen Pyrrolringe diese binden und über den Urin ausscheiden.


Bei einer KPU kommt es zu einem vermehrten Auftreten von Kryptopyrrol. Dieses läßt sich mit einem einfachen Urintest nachweisen.

KPU kann eine Vielfalt von Symptomen und Erkrankungen verursachen, die in unterschiedlicher Ausprägung und Kombination auftreten, denn der Körper reagiert sehr individuell auf die Mangelsituation.

 

 

Viele Symptome lassen sich direkt aus den Mangelzuständen im Körper ableiten. Zudem kann die Anreicherung Pyrrolen und Porphyrinen in den Organen aufgrund der Störung der Hämsynthese nach Kamsteeg zu toxischen Effekten führen, die sich durch Symptome des zentralen, peripheren oder vegetativen Nervensystems, der Haut oder des Magen-Darmkanals äußern können. Als sehr typisch bei KPU gilt die fehlende Stresstoleranz.

 

Folgende Organe oder Organsysteme können von Symptomen betroffen sein:


  • Hirn / Nervensystem / Psyche mit u.a. Kopfschmerzen, Migräne, Schlaflosigkeit, chronischer Erschöpfung, fehlender Stresstoleranz, psychischen Problemen und Lernschwächen verschiedenster Art, fehlender Traumerinnerung und andere neurologische Symptome
  • Augen mit u.a. Maculadegeneration oder Nachtblindheit
  • Immunsystem mit u.a. Infektanfälligkeit, chronischen Infektionen, Allergien
  • Hormonsystem mit u.a. Entwicklungs- und Wachstumsstörungen, verminderter Fruchtbarkeit, Schwangerschaftskomplikationen, Menstruationsbeschwerden, Schilddrüsenfehlfunktionen
  • Verdauungsorgane mit u.a. Unterzuckerungssymptomen, "Morgenübelkeit", Altersdiabetes, Reizdarmsyndrom, Oberbauchschmerzen, diversen Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Haut, Haare, Nägel, Zähne mit u.a. Sonnenlichtüberempfindlichkeit, Hautproblemen und -erkrankungen verschiedenster Art, Haarausfall, weißen Flecken oder Querstreifen auf den Nägeln, schlechtem Zahnschmelz
  • Bewegungsapparat mit u.a. Rücken- und Gelenkschmerzen, Überbeweglichkeit von Gelenken, Muskelzuckungen, -krämpfen, -schwäche
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